Die Rittersgrüner Fuchsjagd

Keine Sorge, liebe Tierschützer, bei uns wird natürlich kein echter Fuchs gejagt!

Die Rittersgrüner Fuchsjagd ist eine pferdesportliche Traditionsveranstaltung, welche seit dem Jahre 1976 in der Erzgebirgsgemeinde Rittersgrün im Landkreis Aue-Schwarzenberg jährlich im Herbst stattfindet und Teilnehmer aus nah und fern anzieht.

Im Pferdesport war die „Fuchsjagd“ die letzte Veranstaltung am Ende einer Turniersaison und wurde anfangs zu Ehren des Heiligen Hubertus am Hubertustag veranstaltet.

Im Jahre 1976 trafen sich erstmals zur Durchführung der Fuchsjagd 12 Reiter der damaligen Betriebssportgemeinschaft „Traktor Rittersgrün“, inzwischen wurden 16 derartige Veranstaltungen ausgetragen.

Nach mehrjähriger Pause wurde nun durch den dazu neu gegründeten „Förderverein Rittersgrüner Fuchsjagd e.V.“ die Fuchsjagd am 03.10.2004 wieder ins Leben gerufen. Die Veranstaltung, welche neben der eigentlichen „Fuchsjagd“ ein umfassendes jagdlich geprägtes Rahmenprogramm vorweisen kann, soll nun wieder an jedem ersten Sonntag im Oktober in Rittersgrün stattfinden.

Falknervorführungen, Reiterspiele, Jagdhornblasen und natürlich Reiten für Jedermann sind nur einige Beispiele des Rahmenprogramms.

Die Regeln der Rittersgrüner Fuchsjagd: Der mit einem Fuchsschwanz gekennzeichnete Reiter (der „Fuchs“) sowie der Master führen die Reitermeute zunächst durch die landschaftlich reizvolle Umgebung von Rittersgrün zu einem Geländeritt von ca. 1 Stunde.

Danach nehmen die Reiter Aufstellung zum Abschlussgalopp, der über eine Strecke von ca. 800 Meter ausgetragen wird. Wer als erster Reiter nach dem Fuchs die Ziellinie überquert, wird im nächsten Jahr der neue „Fuchs“.